Praxis & Therapie

 

 

Die Praxis

 

 

Mitten im Herzen von Buxtehude - gegenüber dem Rathaus - befindet sich die Psychotherapeutische Praxis. Die Praxis ist sowohl mit dem Auto als auch mit der S-Bahn gut zu erreichen. Die Praxisräume sind leider nicht barrierefrei.

 

 

 

Was ist Psychotherapie überhaupt?

 

Die Psychotherapie befasst sich mit der Behandlung beziehungsweise der Heilung von seelischen Problemen. Psychotherapeuten wirken unterstützend und bieten Hilfe bei der Bewältigung von Störungen (Problemen) des Denkens, Fühlens, Erlebens und Handelns. Dazu zählen zum Beispiel Störungen wie Depressionen, Angsterkrankungen, Essstörungen, Zwangserkrankungen, Traumata aber auch psychosomatische Beschwerden.

 

Insgesamt gibt es derzeit drei, von den Krankenkassen anerkannte, Psychotherapie- verfahren in Deutschland. Dies sind die Verhaltenstherapie (VT), die Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie (TP) und die Psychoanalyse (PA).

 

Was ist Verhaltenstherapie (VT)?

 

Nach meinem Studium der Psychologie habe ich mich für die Weiterbildung zur Verhaltenstherapeutin entschieden. Die Verhaltenstherapie ist eine Lerntheorie und beinhaltet den Kerngedanken, dass problematische Verhaltensweisen erlernt wurden und somit auch wieder „verlernt“ werden können. D.h., dass angemessenere Verhaltensweisen erlernt werden können und die dysfunktionalen (oftmals schädigenden) ersetzen können.

In der gemeinsamen Therapie werden wir also zunächst ein Störungsmodell zum besseren Verständnis für die Entstehung der Erkrankung erarbeiten. Dies umfasst sowohl Ursachen, Auslöser als auch aufrechterhaltende Faktoren. Mithilfe des erarbeiteten Modells können wir dann gemeinsam die Behandlung der Störung planen und individuelle Behandlungsziele definieren. Wir werden bedeutsame lebensgeschichtliche Erfahrungen in unsere Therapie integrieren, jedoch stehen die aktuelle Situation und die Verbesserung der Lebensqualität im Vordergrund. Wichtig ist hierbei, dass die Patientin/ der Patient eine aktive Rolle im Therapieprozess innehat und letztendlich zum Experten in Bezug auf die Erkrankung wird. Zusammengefasst bedeutet dies, dass die Therapie „Hilfe zur Selbsthilfe“ leistet.

 

 

Wichtige Informationen:

 

Vor Beginn einer Psychotherapie werden sogenannte „Sprechstunden“ zur Erstdiagnostik durchgeführt. Ziel hierbei ist es das bestmögliche Behandlungsangebot für den Patienten zu finden. Sollte nach der Sprechstunde gemeinsam entschieden werden weitere Sitzungen miteinander durchzuführen, so beginnt die sogenannte „Probatorik“. Die Probatorik umfasst bis zu vier Stunden, die ohne einen Antrag bei der Krankenkasse grundsätzlich bewilligt werden. Diese Sitzungen dienen sowohl dem gegenseitigen Kennenlernen als auch der Überprüfung ob eine psychische Störung vorliegt und diese mittels des eigenen Psychotherapieverfahrens bearbeitet werden kann. Die Patientin/ der Patient überprüft in dieser Phase ob sie/ er die richtige Therapeutin/ den richtigen Therapeuten gefunden hat. Hier möchte ich betonen, dass die therapeutische Beziehung sehr wichtig für den Erfolg der Therapie ist.

Sobald sowohl Therapeut als auch Patient einer gemeinsamen Therapie zustimmen muss ein Antrag bei der Krankenkasse gestellt werden. Wie viele Stunden letztendlich bei der Krankenkasse beantragt werden bzw. beantragt werden können entscheidet die Schwere der Erkrankung.

 

 

Kosten

 

Die Abrechnung erfolgt über alle gesetzlichen und privaten Krankenkassen sowie der Beihilfe.